Neuigkeiten und Aktuelles aus Ihrer Diakoniestation in Leopoldshöhe

Hier informieren wir Sie über aktuelle Themen, die unsere Diakoniestation, unsere Tagespflege oder die Pflege im Allgemeinen betreffen. Weitere Fragen klären wir gerne im persönlichen Gespräch.

Die aktuelle Corona-Situation

Wir verstehen Ihre Bedenken in Bezug auf die aktuelle Corona-Pandemie. Hier informieren wir Sie über die derzeitige Corona-Lage in unserer Einrichtung. 

Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie Fragen an unsere Pfleger haben.

Herzliche Einladung zu einem neuen Grundkurs „Sterbende Menschen begleiten“

Auch in diesem Jahr möchten wir wieder einen Grundkurs mit dem Thema „Sterbende Menschen begleiten“ anbieten. Durch die Corona-Pandemie musste sich der ein oder andere vielleicht früher mit dem Thema beschäftigen, als es ihnen lieb war. 
Der Grundkurs umfasst ca. 20 Stunden und behandelt biographische, kommunikative, pflegerische, rechtliche, psychologische, biblische und seelsorgerliche Aspekte in der Sterbebegleitung. 
Starten wollen wir am Dienstag den 4. Oktober 2022 um 19:00 Uhr. Weiterhin dann wöchentlich 6x jeweils am Dienstag vom 11.10. bis 15.11. von ca. 19.00 – 21.30 Uhr
In diesem Jahr findet der Kurs in den Räumlichkeiten der Tagespflege Sonnenstunden, Hauptstr. 40, 33818 Leopoldshöhe statt. 
Wir bitten um Anmeldung, Tel.: 05202 / 83525 Schwester Johanna Schade 
 oder Tel.: 05202 / 9233402 Marlene Hooge 
 
Sterbende begleiten... 
hört sich nach einem Thema an, um das man einen Bogen machen sollte... einen GROSSEN Bogen vielleicht, wenn es um einen ganzen Kurs zu diesem Thema geht???

F a l s c h! 
Als Teilnehmerin einer der Kurse, mache ich hiermit allen Mut, der Thematik `Tod & Sterben´ persönlichen Raum zu geben. Jeder von uns wird dem Ende des Lebens in irgendeiner Form begegnen - gut, wenn es die Möglichkeit gibt, nicht völlig unvorbereitet zu sein. Sowohl beruflich als auch privat hat der Kurs in meinem Erleben dazu beigetragen, Unsicherheiten & Ängste dieses tabuisierten Themas abzubauen. Die einzelnen Abende gestalteten sich abwechslungsreich durch Informationsweitergabe, privaten Austausch (über Erlebtes, Bevorstehendes, rein Organisatorisches) und ganz praktisches Handeln. Ein so herausforderndes & oft verschwiegenes Thema mit christlichen Referenten anzugehen empfand ich als wichtig und sehr bereichernd.  
Ich wünsche jeder/m Teilnehmer/in des nächsten Kurses eine ebenso respektvolle, persönliche Kursatmosphäre wie wir sie erlebt haben und jedem, der sich fragt, ob so ein Kurs Sinn macht den Mut & die Energie, es selber zu versuchen!

Seit 40 Jahren kümmert sich die Diakoniestation der evangelischen Kirchengemeinden um die häusliche Pflege

Gottesdienst mit den Händen

 

Kranke und pflegebedürftige Menschen zu Hause zu versorgen, zählt zu den Aufgaben der Diakoniestation Leopoldshöhe-Helpup. Sie wurde vor 40 Jahren, am 1. April 1981, gegründet.
Im Straßenbild sind sie zu einer gewohnten Erscheinung geworden. „Vor allem morgens, zwischen 7 und 9 Uhr, sind unsere kleinen, roten Flitzer unterwegs“, sagt Johanna Schade, Pflegedienstleiterin der Diakoniestation Leopoldshöhe-Helpup. „Das entspricht den Wünschen unserer Patienten und dafür sind viele Köpfe nötig.“ Die 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in christlichem Geist tätig, leisten praktische Nächstenliebe. „Diakonie ist Gottesdienst mit den Händen“, lautet ihr Motto seit 40 Jahren.
Waschen, pflegen, Medikamente bereitlegen, Stützstrümpfe anlegen, Insulinspritzen geben – wer früher zu Hause von den Angehörigen versorgt wurde, hat heute einen gesetzlichen Anspruch auf Pflegeleistungen durch Fachkräfte. In den vergangenen 40 Jahren hat sich auch die Diakoniestation mit einem kleinen Büro an der Danziger Straße 2 in Bechterdissen zu einem professionellen Dienstleistungsunternehmen entwickelt.

um Kranke in ihrer gewohnten Umgebung besser versorgen zu können, entschieden sich die evangelischen Kirchengemeinden Asemissen-Bechterdissen, Helpup, Leopoldshöhe und Oerlinghausen, eine gemeinsame Diakoniestation zu gründen. Seit dem 1. April 1981 arbeiteten Theresa Zangerl, Willy Schmidt, Bernhardine Lorenz und Irmgard Gehrmann zusammen, Schmidt übernahm die Pflegedienstleitung. „Wir sind eine unselbstständige Einrichtung“, erläutert Friedrich Westerheide vom geschäftsführenden Vorstand. „Die Verantwortung und Verwaltung liegt bei den Kirchengemeinden.“ 1995 hat sich Oerlinghausen aus dem Verbund gelöst, in der Bergstadt wurde eine eigene Diakoniestation gegründet.
Mit Einführung der Pflegeversicherung wurde die ambulante Versorgung gestärkt, jeder Mensch sollte so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben können.
Insgesamt betreut die Diakoniestation 350 Patienten, jeden Morgen stehen acht Touren auf dem Plan. Den Pflegekräften stehen nicht nur Dienstwagen, sondern seit 2019 auch Diensthandys zur Verfügung. „Sie haben zu einer spürbaren Entlastung geführt“, sagt Johanna Schade. Die Pflegekräfte haben die Handys begrüßt, denn mit Hilfe der Mobiltelefone dokumentieren sie ihre gesamte Arbeit. Trotzdem bleibt der zeitliche Druck recht hoch, sodass 2013 in Zusammenarbeit mit der Mennonitischen Kirchengemeinde Bechterdissen der Besuchsdienst „Mendia“ gegründet wurde. Es sind ehrenamtliche Kräfte, die sich über die medizinische Versorgung hinaus alleinstehenden Alten und Kranken zuwenden.
Darüber gab es weiteren Bedarf. „Jahrelang haben wir überlegt, wie wir pflegende Angehörige entlasten können“, sagt Johanna Schade. 2019 wurde dann an der Hauptstraße 40 die Tagespflege „Sonnenstunden“ eröffnet. Mit einem rollstuhlgerechten Bulli werden die Gäste gefahren. 16 Plätze sind zugelassen, die Kapazität ist voll ausgeschöpft. Einige Male war sogar ein Aufnahmestopp notwendig. Der gute Zuspruch liegt wohl nicht zuletzt an der Köchin, denn sie tischt gern alte lippische Gerichte auf.
Neben den examinierten Kranken- und Altenpflegekräften zählen auch angelernte Beschäftigte zum Mitarbeiterteam. Doch die personelle Situation ist seit Jahren angespannt, berichten Schade und Westerheide. Um für Nachwuchs zu sorgen, bildet die Sozialstation auch aus. Soeben haben zwei junge Frauen die dreijährige Phase abgeschlossen, zwei neue Auszubildende wurden schon gefunden. „Anderen helfen zu können, ist ein toller Beruf, der viel Freude bringt“, sagt Johanna Schade.
In finanzieller Hinsicht jedenfalls braucht sich die Sozialstation keine Sorgen zu machen. „Anfangs haben wir viele Zuschüsse gebraucht, seit drei Jahren sind wir finanziell selbstständig“, erklärt Vorstandsmitglied Westerheide.
Ein Gottesdienst zum Jubiläum ist derzeit wegen der Corona-Pandemie nicht möglich. Aber die Diakoniestation hat sich zumindest selbst beschenkt: In den nächsten Tagen wird die Homepage (www.diakonie-leopoldshoehe.de) freigeschaltet.

 

BUZ
Johanna Schade ist seit 2017 für die Pflegedienstleitung zuständig, Friedrich Westerheide gehört dem geschäftsführenden Vorstand an.

Stellenangebote

Zur Erweiterung unserer Teams suchen wir


für unsere Diakoniestation Leopoldshöhe-Helpup/ im ambulanten Pflegedienst

Pflegefachkräfte, Pflegehilfskräfte mit Weiterbildung Behandlungspflege in Teilzeit bis 30 Wochenstunden
 

für unsere Tagespflege Sonnenstunden

Pflegefachkräfte in Teilzeit bis 25 Wochenstunden.

 

Profil:

  • Gesundheits- und Krankenpfleger/in oder Altenpfleger/innen,
  • Freude im Umgang mit pflegebedürftigen Menschen
  • Teamfähigkeit
  • Sicherer Umgang mit EDV-Anwendungen
  • Kommunikationsfähigkeit, Empathie, Verantwortungsbewusstsein, persönliches Engagement, Sozialkompetenz, selbstständiges Arbeiten
  • Führerschein Klasse B

 

 Wir bieten:

  •  Bezahlung nach BAT-KF
  • Zusätzliche Altersversorgung durch die kirchliche Zusatzversorgungskasse
  • Kinderzulage
  • 13.Monatsgehalt
  • gutes Betriebsklima
  • ein interessantes, verantwortungsvolles selbstständiges Arbeitsfeld
  • digitalisierte Dokumentation,
  • Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • strukturiertes Einarbeitungskonzept
  • einen sicheren Arbeitsplatz

Weitere Infos finden Sie auch auf unserer Webseite unter: www.diakonie-leopoldshoehe.de

Wir freuen uns über ihre Bewerbung, gerne auch online.

 

Bewerbungen für den ambulanten Pflegedienst richten Sie bitte an

die Diakoniestation Leopoldhöhe-Helpup Danziger Str. 2, 33818 Leopoldshöhe

Auskunft erteilt Johanna Schade/ Pflegedienstleitung Tel.: 05202/83525

E- mail: diakoniestation-leopoldshoehe@t-online.de

 

Bewerbungen für die Tagespflege richten Sie bitte

an die Tagespflege Sonnenstunden, Hauptstraße 40, 33818 Leopoldshöhe

Auskunft erteilt Rosa Bierhenke/ Leitung Tel.: 05208/3819900
E- mail: tagespflege-leopoldshohe@t-online.de